Archive for the ‘RealLife (WTF?!)’ Category

Thoughts on privacy

Yesterday a scientist from Lüneburg published details about his webcrawler which he used to crawl about 1.6 million datasets from the social network SchuelerVZ including the name, the name of the school, the school id and the url of the profile picture. So, how did he do this? He created over 800 accounts which he used to bypass the request-limits. He and the media called this a “Datenleck”.

You have to know that all the information he crawled is visible to everyone who’s in possession of an user account. He hasn’t bypassed any data protection mechanisms except for the request-limit. Is this really a “Datenleck”? I don’t think so. I think it’s rather a problem of our society than of SchuelerVZ. On the one hand we’re all trying to hide our private life from our neighbours by building fences and so on, but on the other hand we’re publishing everything, really everything, to social networks like Twitter or the mentioned SchuelerVZ. So why are the people complaining that someone copied the data they voluntarily published to the web? In my opinion you have to accept that someone can copy the data you decide to publish. If a human can read the data, a crawler can do so, too. There’s no effective way of preventing data from beeing accessed by non-humans. Of course you can use captchas and other techniques, but I think they’re rather annoying than helpful. Another method are request-limits like those that SchuelerVZ already uses. But as you can see, it’s easy to bypass them. You could also limit the requests per IP, but that makes the crawler in the best case just slower, in the worst it spreads over multiple hosts with different IPs.

Instead of thinking about how data can be hidden from robots, we should think about what data we are publishing to the web. Even if this means an additional cost of educational work, the result will be much more satisfying than any existing or upcoming turing-test.

Schnee, Schneefrei und Experimente.

“Juchu, Schnee!” hiess es als erstes. Doch dann wurde es kalt. Sehr kalt. -16°C um genau zu sein. Das war um halb 5 morgens. Doch das war noch gar nichts. Heute hat es richtig angefangen zu schneien. Und trotzdem sind einige tolle Bilder rausgekommen. Also aus der Kamera. Aus der Speicherkarte. Whatever.

Dann hiess es heute Abend plötzlich “Juchu, Schneefrei!”. Wie jetzt? Schneefrei? Joa. Wir können uns jetzt schneefrei machen. Wenn ich mal den Sprecher des NRW-Schulministeriums zitieren darf:

Bei extremen Wetterbedingen müssen Eltern selber entscheiden, ob der Schulweg für die Kinder zumutbar ist oder nicht.

Über-18-Jährige dürfen das sogar selber entscheiden.

Falls ihr euch fragt, was ihr mit der möglicherweise gewonnenen Zeit anfangen könnt, und ihr euch schon immer mal gefragt habt, ob es möglich ist, mit der Zunge an einer Laterne kleben zu bleiben, spart es euch: Ja, es geht. Bei einem Anti-Drogen-Spot der schwedischen Regierung kann man sich das Experiment übrigens mal aus nächster Nähe angucken.

In dem Sinne: Viel Spass im Schnee, ich mach es mir in meinem warmen Zimmer schön mit meinem MacBook gemütlich, auch wenn ich morgen wohl zur Schule gehen werde (jaja, vorbildhaft und so. Macht bestimmt ‘nen guten Eindruck wegen Kopfnoten und so ;) ).

Twitter Wandkalender…

…was es nicht alles gibt. Soeben bin ich über folgende Aktion gestolpert: druckerei.de Verlost/Verschenkt Twitter Wandkalender für 2010.

Twitter hier, Twitter da. Und auch wenn Twitter von den Medien schon fälschlicherweise der Tod vorrausgesagt wurde, scheint der Hype kein Ende zu nehmen. Doch Twitter in der realen Welt, das hat man noch nicht häufig gesehen. Mal von den alten Medien aka Zeitung abgesehen, habe ich Twitter bisher noch nie “in der Hand gehalten”. Dies wird sich auch nicht ändern, da Twitter ja nur rein virtuell, äh, digital, whatever, existiert. Jedenfalls kann man jetzt durch die oben genannte Aktion einen Twitter Wandkalender gewinnen/bekommen. Dazu gibt es zwei Möglichkeiten:

1. Gewinnen

Folgt @druckerei_de und twittert folgenden Tweet: “Ich möchte einen Twitter-Wandkalender 2010 von @druckerei_de bekommen. Zur Aktion von www.druckerei.de -> http://bit.ly/4vTob5″

Damit landet ihr in der Verlosung.

2. Bekommen

Wer, wie ich, in einem Blogpost über die Aktion berichtet, “bekommt definitiv drei Wandkalender”.

Da ich mich selber als Twitter-addicted bezeichnen würde, nehme ich natürlich an dieser Aktion teil :)

Wenn ihr auch teilnehmen wollt, müsst ihr euch beeilen, denn die Aktion läuft (nur) noch bis zum 08. Dezember 2009.

Alles negativ?

Ich hatte ja gestern schon von einer negativen Zahl, die keine ist, berichtet. Und jetzt gerade stehe ich schonwieder vor einem ähnlichen Problem. Und wieder hat es mit dem schulischen Mathematikunterricht zu tun.

Dort wurde uns nämlich erzählt, dass codecogseqn das gleiche sei wie codecogseqn1. Das macht ja auch auf den ersten Blick Sinn (denn: codecogseqn10, laut dem Potenzgesetz). Aber nur auf den ersten. Was ist denn bei negativen Zahlen? Die werden bei der ersten Variante positiv, dank der Quadrierung. Das kann man auch ganz gut graphisch verdeutlichen:

f(x)=sqrt(x^2)

Und bei der zweiten Variante? Genau. Da bleiben sie negativ:

f(x)=x

Doch ganz so einfach kann man dieses Thema nicht abhaken. Es gibt da ja noch i, also die imaginäre Zahl (thx PromyLOPh!). Diese ist unter anderem durch i^2=-1 definiert, und folglich gilt sqrt(-1)=i. Das ganze ist offensichtlich nicht so ganz unkomliziert, gerade weil man sich unter i schwer etwas vorstellen kann, wenn man logisch denkt. Ich werde jedenfalls meine Mathematiklehrkraft zu dem Thema befragen, bis dahin nehme ich die “Schulmethode” einfach mal so hin.

Edit: Dieser Blogpost ist gerade ganz schön geschrumpft, ich habe nämlich den Großteil dank eines Logikfehlers (da codecogseqn11) entfernen müssen.

Minus null.

Minus 0? Also -0? Was soll das? Gibt es nicht nur +0? Nee. Gibt’s beides nicht. Zumindest nicht laut Wikipedia. Dort heißt es nämlich:

Null ist die einzige reelle Zahl, die weder positiv noch negativ ist.

Aber alles von Anfang an. Angefangen haben meine Gedankenverdrehereien im heutigen Mathematikunterricht. Wir sollten die Extremstellen einer mir nicht mehr bekannten Funktion bestimmen (was aber auch relativ egal ist, da ich einfach ein anderes Beispiel nehmen werde). Soweit so gut. Erste Ableitung=0 gesetzt. Tädä, fertig. Naja fast. Wir wollten natürlich nocht die Art der Extremstellen bestimmen. Also ob lokales oder globales Minimum/Maximum. Soweit auch kein Problem, wäre da nicht die Definitionslücke bei 0. Bei der Funktion handelte es sich nämlich um x^(-1). Also 1/x. (Wie gesagt, das hier ist jetzt eine vereinfachte Form).

Man könnte jetzt darüber streiten, ob + und - als Randmaxima gelten. Wie gesagt, könnte. Doch ich fing an, mir Gedanken über die Definitionslücke zu machen. Ein sehr großer Fehler, wie sich schnell herausstellte. Ich denke nämlich noch jetzt, 4 Stunden später, darüber nach. Mal davon abgesehen, dass ich meine Mitschüler mit meiner Verwirrtheit angesteckt hatte.

Es war dank GeoGebra relativ eindeutig, dass x->0  gegen lief. Aber zusätzlich lief x->-0 gegen -. Häh? Da wären wir wieder bei -0.

Achtung, im nun folgenden Abschnitt herrscht akute Verwirrungsgefahr, da die da unten verwendeten Funktionen keine Definitionslücken aufweisen. Das Problem spiegelt sich trotzdem wieder.

Ich denke Bilder sagen mehr als tausend Worte (auch wenn ich niemals bewusst 1000 Wörter schreiben würde).

Hierbei handelt es sich um f(x)=2^(-x) und g(x)=-2^(-x). Wie wir sehen, läuft f(x) gegen 0. Also gegen +0, was es ja eigentlich garnicht gibt. Und g(x)? Läuft gegen -0. Warum? Es erreicht die 0 nie, wie ja schon gesagt. Und dann bleibt es ja folglich IMMER <0, also negativ. Mit anderen Worten: -0. Also nicht -0, sondern gegen -0. Denn die 0 wird ja nie erreicht, also ist die Null auch nicht negativ. Aber irgendwie doch.

Es gibt jedoch eine ganz logische Erklärung, welche man am besten mit einem zweiten Graphen verdeutlichen kann.

Diesesmal handelt es sich um die Graphen der Funktionen f(x)=1+2^(-x) und g(x)=1-2^(-x). Wie man deutlich sehen kann, geht f(x) gegen 1, g(x) jedoch nicht, wie anzunehmen gegen -1, sondern auch gegen 1. Jetzt sagt man “Ja klar, ist doch logisch, f(x) kommt von oben und g(x) von unten. Warum sollte da was negativ sein?”. Dies ist im Grunde genommen bei der 0 nicht anders. Der Unterschied liegt nur darin, dass logischerweise alles <0 negativ ist. Das ist jetzt vielleicht nicht so wirklich toll ausformuliert, ich bin ja leider auch kein Mathematiker, aber ich denke jeder sollte den Grundgedanken verstanden haben.

Und ich bin froh, dass ich das Minus-Null-Problem endlich aus meinem Kopf verbannen kann. Nächsten Freitag ist nämlich Klausur, und ich denke solche Logikfehler sind da nur hinderlich.

Er ist finally da… der neue iPod shuffle!

Gestern kam er endlich an: Der vor 2 Wochen bestellte neue iPod shuffle.

Apple hat wirklich nicht zu viel – eher gesagt nicht zu wenig – versprochen. Er ist wirklich winzig. Und er hat nur noch einen Knopf: Off – Repeat – Shuffle.

Gesteuert wird die Musik über den Kleinen 3-Knopf-Knopf am rechten Kopfhörerkabel, welchen wir schon vom iPhone kennen:

Nachdem ich gestern erfolgreich festgestellt habe, dass dieser auch mein Unibody-MacBook steuern kann, jedoch nicht den iPod touch der ersten Generation, habe ich heute in der Schule ein paar “Experimente” gemacht und ihn mit den beiden anderen gängigen iPods getestet: Dem iPod touch der 2ten Generation und dem aktuellen iPod nano. Mit beiden verlief der Test positiv. Da frage ich mich natürlich: Wie macht er das? Also, wieder zu Hause, habe ich mir mein Multimeter geschnappt und mir das Ding mal genauer angeguckt.

Als erstes: Der 3,5mm Klinke Anschlussstecker besitzt 4 Kontakte, ich nenne sie von unten (Kabelseite) angefangen 0, 1, 2, und 3. Meine Ergebnisse sind nicht wirklich zufriedenstellend, vielleicht weiß ja einer meiner Leser mehr darüber.

Knopf gedrückt Kontakt 1 Kontakt 2 Ohm
Keiner 0 1 653
Keiner 0 2 691
Keiner 0 3 692
Keiner 1 2 33
Keiner 1 3 33
Keiner 2 3 66
Play 0 1 2
Play 0 2 33
Play 0 3 33
Play 1 2 33
Play 1 3 33
Play 2 3 66

Die lauter/leiser Knöpfe haben leider garkeine Wirkung gezeigt. Ich schätze mal, dass diese digital gesteuert sind. Das (leider) einzige deutliche Ergebnis ist, dass der Play Knopf auf die 0->x Ports einen Einfluss hat, am eindeutigsten wohl auf 0->1 (vorher 653 Ohm, nachher 2).

Wie gesagt: Wer mehr über die Kopfhörer weiß, melde sich bitte unten per Kommentar!

Entgegen vieler Spekulationen ist der Chip im Steuerknopfding übrigens kein DRM-Chip ;)

Happy 1234567890!

Wow, es ist geschafft. Soeben hat der Unix Timestamp den magischen Wert von 1234567890 übersprungen!

Laut Wikipedia werden zu solchen “Events” so genannte time_t parties gefeiert:

Unix-Enthusiasten haben es zum Brauch gemacht, zu bestimmten Werten der Unixzeit sogenannte time_t parties – ähnliche den Neujahrsfeiern zum Jahreswechsel – zu veranstalten. Üblicherweise werden runde Dezimal-Werte, wie 1.000.000.000 oder 2.000.000.000 gefeiert. Unter manchen Benutzern werden allerdings auch runde Binär-Werte gefeiert, beispielsweise +230 (1.073.741.824), welcher auf den 10. Januar 2004 13:37:04 UTC fiel.

Ein eindeutiger Grund für mich dies auch zu tun :)

Es gab sogar einen extra Header für Xairro und eine extra Seite:

In diesem Sinne: Happy 1234567890!

Happy New Year!

Auch wenn es noch 1:15std bis 2009 sind, ich wünsche euch schonmal einen guten Rutsch und ein erfolgreiches Jahr 2009!


Xairro – Neujahresgruss from Xairro on Vimeo.

Mein Weg zum Mac

Mh, womit soll ich anfangen? Also erstmal: ich bin nicht mit Apple gross geworden. Angefangen hat alle damals, als ich noch seehr jung war. Ich hatte einen Windows 98 PC, mit dem ich allerlei Spiele gespielt hatte. Mit der Zeit fand ich dies jedoch langweilig und wollte mehr. Also habe ich angefangen, eigene Spiele zu programmieren. Nachdem ich von der Spiele- zur Webprogrammierung gekommen war, sagte ich Windows für immer goodbye und bin auf Ubuntu Linux umgestiegen. Ich war sehr beeindruckt von den vielfältigen Möglichkeiten der Shell und UNIX allgemein. Ich fand das ganze sogar so toll, dass ich nie wieder etwas anderes wollte.

Schon immer war ich jedoch von der Apple-Welt fasziniert. Diese perfekten Formen und diese intuitive Bedienung, doch leider schien dies mangels finanzieller Mittel nie erreichbar.

Als das iPhone raus kam, war ich mehr als fasziniert. Nur leider gab/dibt es da ja diesen verzwickten Vertrag. Meine Verzweifelung löste sich, als Apple den iPod touch vorstellte. Ich war mir nie so sicher. Der iPod touch sollte mein erstes Apple Produkt werden. Jedoch sind 300€ auch nicht gerade wenig und “mal eben” kann ich mir das auch nicht leisten. Also musste ich die paar Monate bis Weihnachten warten. Und dann war es so weit: Unter dem Tannenbaum lag ein brandneuer iPod touch mit 8GB. Ich war wirklich fasziniert von diesem Bedienkonzept, und ich wusste sofort: Ich will mehr!

Meine Wahl viel auf den Mac Mini. Warum? Ganz einfach: Weil er der günstigste Mac ist, und weil er für meine Ansprüche voll und ganz reicht. Das einzige Problem: Auch 500€ sind für Schüler nicht so einfach verfügbar. Doch nach langem sparen war es so weit: An meinem 15ten Geburtstag war er da: Mein erster Mac!

Alle meine Erwartungen wurden erfüllt, und auch die “Parallelität” (mir fällt das Wort nicht ein…) zu Linux war durch das Terminal gegeben. Ich habe mich sehr schnell heimisch gefühlt und kam mit allem sofort klar.

Der nächste Meilenstein in meiner Apple-Geschichte wird wohl zu Weihnachten das MacBook.

Warum schreibe ich das hier? Ganz einfach: Ich würde mich freuen, wenn ich den iPod nano von der Apfelblog.ch Verlosung gewinnen würde :)

We love to make you stupid!

ProSieben. Sat1. N24. Alle Mitglieder der ProSiebenSat1 Media Group. Und alle erzählen den gleichen Mist. Ich muss es einfach mal so hart sagen. Angefangen hat meine “Transzendenzerfahrung” vor ein paar Jahren. Damals war mir langweilig. Extrem langweilig. Also hatte ich nichts… Moment, ich muss mitmachen! “10! 9! 8! 7! 6! 5! 4! 3! 2! 1! ACHAT! STEIN! SCHÄLLOSH!!!” …so, wo war ich stehen geblieben? Achja. Also damals hatte ich nichts besseres zu tun als einen ganzen Tag lang N24 zu gucken. Also ich muss schon sagen, am Ende des Tages wusste ich alles über Panzer und alle Weltkriege. Aber noch etwas anderes hatte ich gelernt: Gegen Mittag kam irgendeine Dokumentation über Shrimps in der Nordsee(?). Jedenfalls wurden die da als totale Plage dargestellt. Am Abend hingegen kam eine Doku über genau die gleichen Tierchen (ich hab sogar die lateinischen Nachrichten verglichen, auch der Standort war der gleiche!) als Artenbedroht und Delikatesse in Luxusrestaurant beschrieben wurden. Also der totale Wiederspruch.

Aber wie gesagt, dies war nur der Anfang. Gestern bei Galileo ging es weiter. “Top 7 der Explosionsmythen”. Wollten die Frage beantworten, ob ein Handy an einer Tankstelle eine Explosion auslösen kann. Also haben sie irgendwo in einer Kiesgrube ein Auto hingestellt, ein Fass neben die Tanköffnung, so ein Tankdingens rein und 3 Meter neben das Auto 2 Fässer, “randvoll gefüllt mit 200 Liter Benzin”. Die Betonung lag natürlich auf Benzin. Jedenfalls haben die dann das Handy angerufen. Ein paar Sekunden später fing es tatsächlich an zu brennen! Laut deren Theorie haben die Handystrahlen das Metall der Zapfpistole so stark erhitzt, dass das Benzin zu brennen angefangen hat. Ist klar, ich benutze Mein Handy auch immer als Schweißbrenner zum Tresorknacken. Aber naja, alsob das nicht genug war. 5 Sekunden später explodierte das Auto. Dabei haben sie doch ein paar Wochen später behauptet, dass moderne Tanks “unexplodierbar” seien… Naja, auch das war nicht genug. Später sind die Fässer in die Luft geflogen. Wörtlich gemeint. Sie sind wirklich 50 Meter in den Himmel geschossen. Man erinnere sich: Die Fässer waren angeblich randvoll gefüllt. Aber war es nicht so, dass nur ein Gas-Luft-Gemisch explosiv ist? Und warum ist bei beiden Fässern genau der Boden das schwächste Element? Und warum entstand nur Rauch, und kein Feuer? Die 400 Liter Benzin müssen doch irgendwo geblieben sein…

Aber heute gab/gibt es die Krönung: “Uri Geller live”!!! Mit der Hoffnung auf nicht zu großen Schwachsinn habe ich um 20:15Uhr echt auf Pro7 geschaltet. Es war ein Fehler. Ein großer Fehler. Wenn nicht der größte Fehler in meinem Leben! Ich möchte hier jetzt nicht die Existenz von ausserirdischem Leben anzweifeln – das würde den Blogpost sprengen. Erst mal: Warum muss es immer so technisch klingen? Man achte auf die Liveschaltungen zu Daniel Aminati in der Ukraine zu dem tollen Teleskop. Erstmal natürlich kein Bild, dann rauschender Sound, begleitet von piepsen. Ich frag mich echt wo die blinkenden LEDs und der ganze Rauch waren. Aber die Krönung kommt noch. Da war ein “Professor” zu Gast, der in Harvard Physik studiert hat (oh man, das klingt professionell, der muss was wissen!!!). Also laut ihm sind alle UFO-Fake-Videos ja in Photoshop entstanden. Und laut ihm sind Videos, in denen UFOs hinter Häusern herfliegen (also teilweise verschwinden), 100%ig echt! Es ist angeblich ÜBERHAUPT NICHT MÖGLICH sowas zu fälschen. HALLO?!?!?!?!?!?! 1 TAG NACHDEM ICH MIR DIE AFTER EFFECTS DEMO GELADEN HATTE WAR ICH ZU SOWAS IN DER LAGE!!! Und dann hatten die da 3 Videos, die HUNDERT PROZENTIG ECHTE UFOs ZEIGEN!!! Ich wusste nicht, ob ich lachen oder weinen sollte. Man sah ein eindeutig mit 3D-Models aufgearbeitetes Video, und das sollte echt sein!!! Ab da an war mir klar: NIE WIEDER PRO7!!! Mal davon abgesehen, dass die grade behaupten, dass Indiana Jones’ Theorie mit dem Kristallschäden und den Aliens wahr ist und wir zu Uri mental Kontakt aufnehmen sollen, der da an irgendeinem Glasschädel rumfummelt, der wahrscheinlich den Kristallschädel darstellen soll. Moment mal, hab ich da grade richtig gehört? Hat der Rabe von diesem Rabenfreak namens Vincent Raven echt schonwieder einen neuen Namen? Achja: Glaubt man einem komischen Maya-Kalender, geht 2012 die Welt unter. Ich dachte bis jetzt immer das wär erst 2038, wenn es dann überhaupt noch 32 bit Rechner gibt. ICH HABE ECHT GENUG!!

Eventuell werde ich diesen Artikel noch erweitern, jetzt muss ich mich auf jedenfall erstmal irgendwie abreagieren.