Archive for the ‘Web2.0’ Category

XSS vulnerability on vimeo.com

Last week I discovered a cross-site scripting vulnerability on the famous video platform vimeo.com. It is based in the search-module, which uses some kind of CSRF-protection (which doesn’t work pretty well, by the way). The problem is that search-links are only valid once and when you try to request the page a second time, an error will be raised. So, what’s the problem? Vimeo outputs the search term unfiltered – I guess you know how that story goes…

The sad thing about this bug is that I reported it seven days ago to the vimeo-team but didn’t get any response yet (except for an email-address via their team’s twitter-account). I’ve also recorded a screencast demonstrating the problem. Maybe some publicity will get the team to fix the bug.

Vimeo XSS vulnerability from Lukas Klein on Vimeo.

Note: The “feature” doesn’t handle old URLs like I said in the video, it’s basically something like a CSRF-protection (whyever), so that the link only works one time.

Thoughts on privacy

Yesterday a scientist from Lüneburg published details about his webcrawler which he used to crawl about 1.6 million datasets from the social network SchuelerVZ including the name, the name of the school, the school id and the url of the profile picture. So, how did he do this? He created over 800 accounts which he used to bypass the request-limits. He and the media called this a “Datenleck”.

You have to know that all the information he crawled is visible to everyone who’s in possession of an user account. He hasn’t bypassed any data protection mechanisms except for the request-limit. Is this really a “Datenleck”? I don’t think so. I think it’s rather a problem of our society than of SchuelerVZ. On the one hand we’re all trying to hide our private life from our neighbours by building fences and so on, but on the other hand we’re publishing everything, really everything, to social networks like Twitter or the mentioned SchuelerVZ. So why are the people complaining that someone copied the data they voluntarily published to the web? In my opinion you have to accept that someone can copy the data you decide to publish. If a human can read the data, a crawler can do so, too. There’s no effective way of preventing data from beeing accessed by non-humans. Of course you can use captchas and other techniques, but I think they’re rather annoying than helpful. Another method are request-limits like those that SchuelerVZ already uses. But as you can see, it’s easy to bypass them. You could also limit the requests per IP, but that makes the crawler in the best case just slower, in the worst it spreads over multiple hosts with different IPs.

Instead of thinking about how data can be hidden from robots, we should think about what data we are publishing to the web. Even if this means an additional cost of educational work, the result will be much more satisfying than any existing or upcoming turing-test.

T-Shirt-Aktion von 3Dsupply

Der in der Netzwelt schon oft positiv aufgefallene Anbieter 3Dsupply hat eine Aktion am laufen, bei der sie ein frei wählbares T-Shirt verschenken. Ich finde die Aktion richtig super und nehme natürlich auch teil! Ausgesucht habe ich mir das “Das Schlimmste an Zensur ist…”-T-Shirt ausgesucht, welches ich mir eh anschaffen wollte. Der Spruch bringt es auf den Punkt und ist eine gute Zusammenfassung der Zensursula-Censilia-T-Shirts.

Hier könnt ihr auch an der Aktion teilnehmen.

XSS in Etherpad

Es ist wieder soweit, es gibt von einer XSS-Lücke zu berichten. Diesesmal aber keine spezielle Website, sondern gleich ganz viele. Nämlich alle, die Etherpad einsetzen. Das Team ist informiert, nur reagieren tut keiner. Die offizielle Seite schliesst ja eh bald.

Entdeckt wurde der Bug übrigens von @NineBerry im Piratenpad. Also, machen wir es kurz, die Lücke befindet sich in der Datei /src/static/js/broadcast_slider.js in Zeile 145. Dieser Codebereich sorgt für die Ausgabe der Autorenliste im Timeslider. Unter anderem wird dort für Autoren, die ihren Namen angegeben haben, folgender Code ausgeführt:

        var nametd = $('<td></td>');
        nametd.html(author.name || "unnamed");

Wie man in der zweiten Zeile sehen kann, wird der author.name unescaped als HTML in das Element gepackt.

An alle, die einen Etherpad Server betreiben: Ihr müsst nur diese Zeile ändern in

        nametd.text(author.name || "unnamed");

, also aus dem .html ein .text machen! Dann wird der Name nicht mehr ungefiltert ausgegeben.

Google Checkout und dubiose iPhonianer

Hui, es ist da, das iPhone OS 4! Also zumindest die Featurelist und die Developer-Version. Um letztere dreht sich auch dieser Blogpost, zumindest als Einleitung. Ach whatever, jedenfalls hat gerade @michelb einen Link auf Twitter getweetet, der zu einem “UDID activation service” für das erwähnte iPhone OS 4 führt. Laut der Seite kann man sich bei denen sein iPhone für die OS4-Beta freischalten lassen und so die $79 Developer-Account-Gebühr bei Apple sparen. Aber nur auf den ersten Blick.

Auf den zweiten springt einem nämlich folgender Textausschnitt ins Auge:

An Example UDID is: SXQncyB0aW1lIGZvciBJViB0byB1bmxlYXNoIGl0J3MgcG93ZXJzLg==

was daran so auffällig ist? Die =-Zeichen, die auf eine Base64-Verschlüsselung hindeuten. Entschlüsselt steht dort dann

It’s time for IV to unleash it’s powers.

wer oder was auch immer diese[r/s] “IV” ist. Und auch auf der FAQ-Seite gibt es so einige komische Sachen. Als erstes stellt man fest, dass der auf den ersten Blick kostenlos aussehende Service garnicht so kostenlos ist:

We do all this for a one-time fee of $10.

Tjoa, aus der Traum vom unkomplizierten kostenlosen iPhone OS 4. Weiterhin steht dort noch

Q. I live in the U.S. Do I have to use ATT to use Beta 4.0?
A. Absolutely. Failure to do so will give you a $500 paperweight.

äh ja, wünschen wir uns nicht alle einen $500 Briefbeschwerer?

Ok, von der Seite lassen wir dann mal besser die Finger. Aber etwas anderes ist doch noch ganz interessant: Die Seite nutzt Google Checkout. Ich hab das noch nie benutzt und weiß auch recht wenig darüber, allerdings ist mir folgender Codeschnippsel ins Auge gesprungen:

<input name="item_price_1" value="10.00" type="hidden">
<input name="item_currency_1" value="USD" type="hidden">

Moment, kann man da nicht, mit Firebug… Ja, kann man:

Secure checkout with Google

(klick zum größer machen)

Und schon wär’ man Millionär oder wie? Ich kenn mich wie gesagt mit Google Checkout nicht so wirklich aus, hat da einer Erfahrungen? Beim Heise Live-Hacking auf der CeBit hab’ ich mal erfahren, dass jeder weitere Schritt jetzt nicht mehr so ganz legal wäre, also lass ich das mit dem Ausprobieren mal lieber.

Twitter Wandkalender…

…was es nicht alles gibt. Soeben bin ich über folgende Aktion gestolpert: druckerei.de Verlost/Verschenkt Twitter Wandkalender für 2010.

Twitter hier, Twitter da. Und auch wenn Twitter von den Medien schon fälschlicherweise der Tod vorrausgesagt wurde, scheint der Hype kein Ende zu nehmen. Doch Twitter in der realen Welt, das hat man noch nicht häufig gesehen. Mal von den alten Medien aka Zeitung abgesehen, habe ich Twitter bisher noch nie “in der Hand gehalten”. Dies wird sich auch nicht ändern, da Twitter ja nur rein virtuell, äh, digital, whatever, existiert. Jedenfalls kann man jetzt durch die oben genannte Aktion einen Twitter Wandkalender gewinnen/bekommen. Dazu gibt es zwei Möglichkeiten:

1. Gewinnen

Folgt @druckerei_de und twittert folgenden Tweet: “Ich möchte einen Twitter-Wandkalender 2010 von @druckerei_de bekommen. Zur Aktion von www.druckerei.de -> http://bit.ly/4vTob5″

Damit landet ihr in der Verlosung.

2. Bekommen

Wer, wie ich, in einem Blogpost über die Aktion berichtet, “bekommt definitiv drei Wandkalender”.

Da ich mich selber als Twitter-addicted bezeichnen würde, nehme ich natürlich an dieser Aktion teil :)

Wenn ihr auch teilnehmen wollt, müsst ihr euch beeilen, denn die Aktion läuft (nur) noch bis zum 08. Dezember 2009.

(Hilfe), GDrive kommt!

Es passiert ja des öfteren, dass die absurdesten Albträume wahr werden. Doch dass Google jetzt echt einen Dropbox Klon rausbringt…

Es gibt ja dadrüber schon seit mehreren Jahren Gerüchte, doch jetzt scheint es semi-amtlich geworden zu sein: GDrive kommt wohl über die Google Apps, und wird auch auf Deutsch verfügbar sein.

Der “Beweis”: http://pack.google.com/cistrings.js

// Localized product category of GDrive
_CI_messages.CI_GDRIVE_CATEGORY = 'Online-Sicherung und -Speicherung von Dateien';
// Localized short description of GDrive (1st
// of 2 description lines)
_CI_messages.CI_GDRIVE_DESCRIPTION_1 = 'GDrive bietet eine zuverlässige Speicherung Ihrer Dateien, einschließlich Fotos, Musik und Dokumente.';
// Localized short description of GDrive (2nd
// of 2 description lines)
_CI_messages.CI_GDRIVE_DESCRIPTION_2 = 'GDrive ermöglicht Ihnen den Zugriff auf Ihre Dateien von jedem beliebigen Ort zu jeder beliebigen Zeit und von jedem beliebigen Gerät aus, sei es von Ihrem Desktop, Ihrem Webbrowser oder Ihrem Mobiltelefon.';

Und auch für das einschleusen via Apps gibt es einen “Beweis”:

// Header text within the page, shown after GDrive is downloaded and
// installed.
_CI_ciintText.ci_gdrive.PART_OF_PACK = 'GDrive ist Teil von Google Pack';
// Text above the eula on the integrated eula page for GDrive.
_CI_ciintText.ci_gdrive.PACK_WILL_INSTALL = 'Installieren von GDrive mit Google Updater';

[thx]

Die YouTube Benutzung ist illegal. Oder so.

Wenn man sich mal die YouTube terms of use anguckt stößt man auf so manche merkwürdige Passagen. So zum Beispiel unter 5 – “Your Use of Content on the Site”:

Content on the Website is provided to you AS IS for your information and personal use only and may not be downloaded, copied, reproduced, distributed, transmitted, broadcast, displayed, sold, licensed, or otherwise exploited for any other purposes whatsoever without the prior written consent of the respective owners.

Auf Deutsch: “Alles meins, du darfst nichts”. Was ich aber viel fragwürdiger finde: Da steht, dass man bei denen nichts “downloaden”, also herunterladen darf. Nur was macht denn ein Browser? Genau! Er lädt Daten von denen herunter. Sonst wäre YouTube leer. Also nichts. Die terms of use dürfte man irgendwie auch nicht lesen, denn auch diese wurden vom Browser temporär heruntergeladen.

Ich tauch dann mal unter bevor die erste Abmahnung kommt, denn ich hab nicht nur die terms of use heruntergeladen, sondern auch noch gecopied. Ganz böse also.

Nachtrag: Ich hatte den Koffer schon gepackt, da hab ich mir das nochmal durchgelesen. WHAT-THE-FUCK?! Man darf die Informationen nicht “displayen”, also anzeigen? Ist Google echt so stark von der Finanzkrise betroffen, dass sie jetzt schon theoretisch JEDEN besucher der Seite abmahnen müssen?!

WOW

Nein, nicht das Computerspiel. Aber auch ein Hype. Es geht um Apple. Um die Macworld eher gesagt. Wie ja vermutlich bekannt ist gibt es keinen Live Videostream von dort. Also dachten wir uns: Hey, eine Marktlücke!

Und bei der Gelegenheit könnte man ja einen Mega-Rickroll starten.

Das Unheil begann durch einen Tweet. Wir wurden hundertfach retweeted, und auch in zahlreichen Blogs und Foren wurden wir gefeatured. So kam es, dass die Zahl der Unique Visitors schnell auf über 3000 schoss – mit 10 pro Sekunde steigend. 10 NEUE besucher PRO SEKUNDE!!! Wow!

Als dann der Rickroll kam waren die Reaktionen bescheiden – von “da läuft noch Intro-Musik” bis hin zu “ich seh Nichts“. Nur wenige kannten wohl den Rickroll. Naja, über 3500 erfolgreiche Rickrolls (Tendenz: Steigend) sind doch was. Und das in 3 Stunden :)

ProSieben – ist das so legal?

Durch Julian bin ich vorhin auf die Seite http://levelr.sevengames.de/ aufmerksam geworden. Ist da echt diese Phrase zur bla Pro7 darf mich verkaufen bla mit einer auto-geckeckten Radiobox ausgestattet? Nicht nur dass es in Deutschland mein ich verboten ist eine auto-ausgewählte Checkbox vor so ein Ding zu machen, in diesem Fall kann man sie ohne entsprechende Tools nicht mal deaktivieren! Ob das so legal ist?