Archive for the ‘Weltuntergang’ Category

Schnee, Schneefrei und Experimente.

“Juchu, Schnee!” hiess es als erstes. Doch dann wurde es kalt. Sehr kalt. -16°C um genau zu sein. Das war um halb 5 morgens. Doch das war noch gar nichts. Heute hat es richtig angefangen zu schneien. Und trotzdem sind einige tolle Bilder rausgekommen. Also aus der Kamera. Aus der Speicherkarte. Whatever.

Dann hiess es heute Abend plötzlich “Juchu, Schneefrei!”. Wie jetzt? Schneefrei? Joa. Wir können uns jetzt schneefrei machen. Wenn ich mal den Sprecher des NRW-Schulministeriums zitieren darf:

Bei extremen Wetterbedingen müssen Eltern selber entscheiden, ob der Schulweg für die Kinder zumutbar ist oder nicht.

Über-18-Jährige dürfen das sogar selber entscheiden.

Falls ihr euch fragt, was ihr mit der möglicherweise gewonnenen Zeit anfangen könnt, und ihr euch schon immer mal gefragt habt, ob es möglich ist, mit der Zunge an einer Laterne kleben zu bleiben, spart es euch: Ja, es geht. Bei einem Anti-Drogen-Spot der schwedischen Regierung kann man sich das Experiment übrigens mal aus nächster Nähe angucken.

In dem Sinne: Viel Spass im Schnee, ich mach es mir in meinem warmen Zimmer schön mit meinem MacBook gemütlich, auch wenn ich morgen wohl zur Schule gehen werde (jaja, vorbildhaft und so. Macht bestimmt ‘nen guten Eindruck wegen Kopfnoten und so ;) ).

Minus null.

Minus 0? Also -0? Was soll das? Gibt es nicht nur +0? Nee. Gibt’s beides nicht. Zumindest nicht laut Wikipedia. Dort heißt es nämlich:

Null ist die einzige reelle Zahl, die weder positiv noch negativ ist.

Aber alles von Anfang an. Angefangen haben meine Gedankenverdrehereien im heutigen Mathematikunterricht. Wir sollten die Extremstellen einer mir nicht mehr bekannten Funktion bestimmen (was aber auch relativ egal ist, da ich einfach ein anderes Beispiel nehmen werde). Soweit so gut. Erste Ableitung=0 gesetzt. Tädä, fertig. Naja fast. Wir wollten natürlich nocht die Art der Extremstellen bestimmen. Also ob lokales oder globales Minimum/Maximum. Soweit auch kein Problem, wäre da nicht die Definitionslücke bei 0. Bei der Funktion handelte es sich nämlich um x^(-1). Also 1/x. (Wie gesagt, das hier ist jetzt eine vereinfachte Form).

Man könnte jetzt darüber streiten, ob + und - als Randmaxima gelten. Wie gesagt, könnte. Doch ich fing an, mir Gedanken über die Definitionslücke zu machen. Ein sehr großer Fehler, wie sich schnell herausstellte. Ich denke nämlich noch jetzt, 4 Stunden später, darüber nach. Mal davon abgesehen, dass ich meine Mitschüler mit meiner Verwirrtheit angesteckt hatte.

Es war dank GeoGebra relativ eindeutig, dass x->0  gegen lief. Aber zusätzlich lief x->-0 gegen -. Häh? Da wären wir wieder bei -0.

Achtung, im nun folgenden Abschnitt herrscht akute Verwirrungsgefahr, da die da unten verwendeten Funktionen keine Definitionslücken aufweisen. Das Problem spiegelt sich trotzdem wieder.

Ich denke Bilder sagen mehr als tausend Worte (auch wenn ich niemals bewusst 1000 Wörter schreiben würde).

Hierbei handelt es sich um f(x)=2^(-x) und g(x)=-2^(-x). Wie wir sehen, läuft f(x) gegen 0. Also gegen +0, was es ja eigentlich garnicht gibt. Und g(x)? Läuft gegen -0. Warum? Es erreicht die 0 nie, wie ja schon gesagt. Und dann bleibt es ja folglich IMMER <0, also negativ. Mit anderen Worten: -0. Also nicht -0, sondern gegen -0. Denn die 0 wird ja nie erreicht, also ist die Null auch nicht negativ. Aber irgendwie doch.

Es gibt jedoch eine ganz logische Erklärung, welche man am besten mit einem zweiten Graphen verdeutlichen kann.

Diesesmal handelt es sich um die Graphen der Funktionen f(x)=1+2^(-x) und g(x)=1-2^(-x). Wie man deutlich sehen kann, geht f(x) gegen 1, g(x) jedoch nicht, wie anzunehmen gegen -1, sondern auch gegen 1. Jetzt sagt man “Ja klar, ist doch logisch, f(x) kommt von oben und g(x) von unten. Warum sollte da was negativ sein?”. Dies ist im Grunde genommen bei der 0 nicht anders. Der Unterschied liegt nur darin, dass logischerweise alles <0 negativ ist. Das ist jetzt vielleicht nicht so wirklich toll ausformuliert, ich bin ja leider auch kein Mathematiker, aber ich denke jeder sollte den Grundgedanken verstanden haben.

Und ich bin froh, dass ich das Minus-Null-Problem endlich aus meinem Kopf verbannen kann. Nächsten Freitag ist nämlich Klausur, und ich denke solche Logikfehler sind da nur hinderlich.

Emojis – Unsinn aus Japan – jetzt auch auf dem iPhone!

Nein, nicht aus Japan. Von Apple. Aber FÜR Japan. Die stehen wohl auf sowas. Gemeint sind diese kleinen Smilie-ähnlichen Bildchen, die jedoch nicht nur Smilies enthalten.

Jedenfalls kann man sich diese Bilder durch ein Easter Egg im iPhone freischalten. Hier zeige ich wie’s geht – auf eigene Verantwortung! Für entstehende seelische Schäden übernehme ich keine Verantwortung!

1. Ladet euch die kostenlose App Spell Number:

Dann müsst ihr sie öffnen. Wer hätte es gedacht. Und da ich Screenshots sooo liebe:

Dann gebt ihr die “geheime” Nummer 9876543.21 ein:

Jetzt beendet ihr die Applikation über den Home-Button und geht in die Einstellungen. Dort geht ihr nach General->Keyboard->International Keyboards->Japanese und aktiviert “Emoji”. Das ganze schön dokumentiert:

Ab jetzt könnt ihr die sinnfreien Bildchen überall verwendet. Klickt dazu bei der Tastatur auf das “International-Symbol” unten links:

Und dann… Augen zu, da sind sie:

Auf den ersten Blick: Ok, kitschige Smilies. Aber denkste! Unten in den Tabs gibts noch mehr, z.B.:

In diesem Sinne: Seht zu wir ihr damit klar kommt :P

(Hilfe), GDrive kommt!

Es passiert ja des öfteren, dass die absurdesten Albträume wahr werden. Doch dass Google jetzt echt einen Dropbox Klon rausbringt…

Es gibt ja dadrüber schon seit mehreren Jahren Gerüchte, doch jetzt scheint es semi-amtlich geworden zu sein: GDrive kommt wohl über die Google Apps, und wird auch auf Deutsch verfügbar sein.

Der “Beweis”: http://pack.google.com/cistrings.js

// Localized product category of GDrive
_CI_messages.CI_GDRIVE_CATEGORY = 'Online-Sicherung und -Speicherung von Dateien';
// Localized short description of GDrive (1st
// of 2 description lines)
_CI_messages.CI_GDRIVE_DESCRIPTION_1 = 'GDrive bietet eine zuverlässige Speicherung Ihrer Dateien, einschließlich Fotos, Musik und Dokumente.';
// Localized short description of GDrive (2nd
// of 2 description lines)
_CI_messages.CI_GDRIVE_DESCRIPTION_2 = 'GDrive ermöglicht Ihnen den Zugriff auf Ihre Dateien von jedem beliebigen Ort zu jeder beliebigen Zeit und von jedem beliebigen Gerät aus, sei es von Ihrem Desktop, Ihrem Webbrowser oder Ihrem Mobiltelefon.';

Und auch für das einschleusen via Apps gibt es einen “Beweis”:

// Header text within the page, shown after GDrive is downloaded and
// installed.
_CI_ciintText.ci_gdrive.PART_OF_PACK = 'GDrive ist Teil von Google Pack';
// Text above the eula on the integrated eula page for GDrive.
_CI_ciintText.ci_gdrive.PACK_WILL_INSTALL = 'Installieren von GDrive mit Google Updater';

[thx]